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Göttingen, 30. August 2021

Doreen Fragel und Belit Onay besuchen Holtenser Berg und diskutieren Europaquartier

Als Oberbürgermeisterin wird Doreen Fragel sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Göttingen so schnell wie möglich klimaneutral wird. Die Entwicklung klimaneutraler Quartiere wird dabei ein wesentlicher Baustein sein. Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, hat damit bereits umfangreiche Erfahrungen sammeln können. Doreen Fragel hat ihn daher am 30. August zum Rundgang zu den Flächen des künftigen Europaquartiers am Holtenser Berg sowie zum anschließenden fachlichen Austausch in den Räumen der Bethlehemgemeinde eingeladen.

Doreen Fragel fordert, das Europaquartier als ein klimaneutrales, nachhaltiges und autoarmes Wohnquartier zu realisieren. Dabei muss der Fokus auf einer regenerativen Strom- und Wärmeversorgung, auf einem umfassenden Mobilitätsangebot und auf hohen energetischen Gebäudestandards liegen.

Belit Onay berichtet, dass die politische Debatte um energetische Standards verbunden mit der Nutzung nachhaltiger Baustoffe zu einem Ratsbeschluss geführt habe. Das sei auch ein Vorbild für Göttingen, um nachhaltiges ökologisches und energieeffizientes Bauen voranzubringen. Die Vertreter:innen der Göttinger Wohnungsbaugesellschaften und Architektenschaft stellten deutlich heraus, die sie gern die Speerspitze der Bewegung seien. Auf die veränderten klimapolitischen Erfordernisse könne man sich einstellen, wenn es klare und vernünftige Regelungen gibt, die eben zum Teil derzeit noch fehlten.

Klimaneutrale Quartiere sind eng mit einem guten Mobilitätsangebot verbunden: das Vorbild Hannover zeigt deutlich, dass das ausgeprägte Angebot des ÖPNV ebenso wichtig ist wie der Ausbau der Velo-Routen und der Radschnellwege gekoppelt mit guten Rad-Abstellmöglichkeiten.

Fragel machte nochmals deutlich, dass die Entwicklung des Europaquartiers eine einmalige Chance für Göttingen sei. Gleichzeitig möchte sie aber die Weiterentwicklung des Holtenser Berges nicht vergessen. Hier sehe sie gute Chancen, ein eigenes integriertes Quartierskonzept zu entwickeln, um einen guten Anschluss an das neue Europaquartier zu gewährleisten. Schlussendlich müsse man mutig für Göttingen vorangehen, um zukunftsfähige Konzepte umzusetzen.

Doreen Fragel und Belit Onay besuchen Holtenser Berg