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WER ICH BIN

Privates

Ich bin 44 Jahre alt und lebe, studierte und arbeite seit 25 Jahren in und um Göttingen. Ich kenne und liebe unsere Stadt und die Region zwischen Harz und Weser, in die wir eingebettet sind.

Geboren bin ich 1976 in Göttingens Partnerstadt Lutherstadt Wittenberg. Zum Studium der Rechtswissenschaften bin ich 1996 in unsere Stadt gekommen. 2006 habe ich mein Jura-Studium mit dem 2. Staatsexamen beendet.

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder, die 2005 und 2009 geboren wurden. Da mein Mann und ich beide arbeiten, haben wir früh gemerkt, wie wichtig Einrichtungen wie Krippe, Kindergarten und Hort sowie Möglichkeiten, in Teilzeit zu arbeiten, sind, damit sich Studium oder Beruf mit Kindern für alle vereinbaren lassen. Das sind wertvolle Erfahrungen, die mich im Rathaus und bei Entscheidungen zur Entwicklung unserer Stadt leiten werden.

Ich mag den Wall und die Altstadt mit all ihrer Kultur, ihrer Kulinarik und den Handel genauso wie den Göttinger Wald und unsere dörflichen Stadtteile von Roringen bis Knutbühren.

Entspannung finde ich in unserem Garten zwischen grünem Spargel, Grünkohl und bunten Blumen, beim Wandern in den Wäldern zwischen Plesse und Bremke, im Harz und Solling und beim Radfahren an Leine und Weser. Sportlich führt mich der Weg regelmäßig ins Fitnessstudio nach Weende.

Berufliches

Meine studienbegleitenden und beruflichen Stationen reichen von der Staatskanzlei in Hannover über die Verwaltungshochschule in Speyer, den Landkreis Göttingen (Wirtschaftsförderung, Förderung ländlicher Räume) bis zur „Energieagentur Region Göttingen“. Dort bin ich 2010 zur Geschäftsführerin ernannt worden und habe seitdem die Energieagentur kontinuierlich zu einer Organisation entwickelt, die dem Klimaschutz in der Region ein Gesicht gibt.

Die Energieagentur war 2009 von Stadt und Kreis Göttingen gemeinsam mit Sparkassen, Energieversorgern und Umweltinitiativen gegründet worden, um den Klimaschutz mit handfesten Projekten voranzubringen: wie Energiesparen für einkommensschwache Haushalte in Zusammenarbeit mit Sozialverbänden, unabhängige Beratung für Menschen, die Häuser bauen oder sanieren, Förderung von alternativen Energien, Forschungsprojekte gemeinsam mit Uni Göttingen, HAWK, Forschungsinstituten, Wirtschaft und Landwirtschaft und auch Quartierskonzepte. Klimaschutz zum Anfassen und Mitmachen sind die Ziele.

Und immer ging es mir darum, nicht vorzuschreiben, sondern zu begeistern, damit möglichst viele Menschen hinter den Zielen wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit stehen und selber aktiv werden. Diese Erfahrungen werden mich auch als Oberbürgermeisterin lenken und leiten. Sie haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, auf alle Teile einer vielfältigen Gesellschaft zu hören und auf sie einzugehen, statt eine Klientelpolitik zu machen.

In Sachen Klimaschutz habe ich die Interessen von Göttingen auch in bundesweiten Verbänden oder in Ministerien in Hannover und Berlin vertreten. Wenn wir Göttingen voranbringen wollen, brauchen unsere guten Ideen starke Partner in Brüssel, Berlin und Hannover. Dazu bin ich bereit. 

Engagement

Gemeinsam mit meiner Familie unterstütze ich soziales und gesellschaftliches Engagement. 

Während des Studiums habe ich mich für den europäischen Gedanken stark gemacht. Ich war Vorstand bei der „European Law Students Association – ELSA“ zunächst im örtlichen Verein in Göttingen und dann für ein Jahr in Heidelberg im Bundesvorstand.

Als Vorsitzende des Fördervereins Waldorf Pädagogik in Bovenden und als Elternvertreterin in den Schulen unserer Kinder habe ich tiefere Einblicke in das Bildungssystem bekommen.

Ich unterstütze die Aktionen der Evangelischen Kirchengemeinde Bovenden, die Jugendpartnerschaft der Evangelischen Kirche Bovenden zur Lutherischen Kirche Nicaraguas. 

Bei Dorffesten stehe ich gerne hinter der Theke und zapfe Bier und Glühwein.

Authentisches

Mit meiner Familie sind wir Gründungsmitglieder der „Solidarischen Landwirtschaft in Landolfshausen“, versorgen uns zwischen 60 und 70 Prozent mit eigenem Sonnenstrom vom Dach, fahren ein kleines Elektroauto als „Familienkutsche“; wenn wir auf Reisen gehen, nehmen wir meist den Zug oder nutzen ein Göttinger Car-Sharing-Angebot. Mit Freunden haben wir eine Streuobstwiese, auf der wir köstlichen Apfel-Birnen-Saft ernten. In unserem Garten bauen wir nicht nur Gemüse an, dort haben wir auch mit nachhaltigen Baustoffen experimentiert: wir haben ein kleines Haus aus Strohballen gebaut und mit Lehm verputzt.